Waldschützen Gernlinden e.V.

Aus dem Vereinsleben

I. Unsere Schützenkönige

Schützenkönige

Schützenkönigsscheibe 1929-2011

vor 1929 existieren leider keine Aufzeichnungen

1929 Josef Sinnstein sen. 1930 Josef Ullrich Müller 1931 Jakob Schanderl 1932 Otto Morgenstern
1933 Josef Bauer 1934 Josef Schuster 1935 Johann Hörmann 1936 Georg Pitschi sen.
1937 keine Aufzeichnung 1938 Josef Hofmann        

Keine Aufz. in den Kriegs- und Nachkriegsjahren


1951 Josef Baurschmid 1952 Josef Rappenglitz 1953 Josef Baurschmid 1954 Johann Vötter
1955 Rudolf Helfer 1956 Hans Spannruft 1957 Rudolf Helfer 1958 Georg Pitschi jun.
1959 Josef Sistig jun. 1960 Ludwig Freitag 1961 Franz Schweizer 1962 Gerhard Landskron
1963 Günter Weikert 1964 Richard Kowal 1965 Karl Emmler 1966 Georg Köck jun.
1967 Herbert Menzel 1968 Karl Altmann 1969 Hans Köck 1970 Günter Weikert
1971 Josef Sistig 1972 Christa Freitag 1973 Georg Pitschi 1974 Karl Altmann
1975 Georg Köck jun. 1976 Josef Sistig 1977 Hans Köck 1978 Willi Rappenglitz
1979 Dagmar Fischer 1980 Christa Freitag 1981 Georg Pitschi 1982 Christine Fischer
1983 Martin Lindermayr jun. 1984 Sigrid Pitschi 1985 Georg Pitschi 1986 Gaby Sistig
1987 Werner Edelmann 1988 Gerhard Hilgers 1989 Franz Altmann 1990 Wolfgang Scharf
1991 Georg Pitschi 1992 Willi Rappenglitz sen. 1993 Heinz Kaes 1994 Karl Wenisch
1995 Christa Freitag 1996 Gaby Rappenglitz 1997 Wolfgang Scharf 1998 Karl Wenisch
1999 Michael Rieger 2000 Sigrid Maierhöfer 2001 Poldi Rappenglitz 2002 Martin Lindermayr
2003 Wolfgang Blumrich 2004 Sigrid Maierhöfer 2005 Max Altmann 2006 Sigrid Maierhöfer
2007 Georg Köck 2008 Marcus Gnida 2009 Christine Fischer 2010 Herbert Kummer
2011 Max Altmann 2012 Traudi Köck 2013 Michael Staudacher 2014 Stefan Bertolon
2015 Verena Maierhöfer 2016 Max Altmann 2017 Lotte Zimmermann 2018 Elvira Gnida
2019 Elvira Gnida 2020 kein Königsschießen / Corona 2021 2022

II. Unsere Jugendschützenkönige

Schützenkönige

Jugendkönigsscheibe 1966-2011

1966
1967
1968
1969
1970
1971
1972
1973
1974
1975
1976
1977
1978
1979
1980
1981
1982
1983
1984
1985

Georg Hirner
Willi Felber
Hans Adelhoch
Alfred Sistig
Wulf Bürgermeister
Christine Freitag
Franz Altmann
Sigrid Pitschi
Christine Freitag
Christine Freitag
Christine Freitag
Willi Rappenglitz
Guido Hilgers
Hans-Jürgen Freitag
Willi Rappenglitz
Gaby Sistig
Birgit Menzel
Werner Linderrmayr
Michael Rieger
Andrea Menzel
 

1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005

Robert Stadler
Peter Aust
Andreas Schmid
Boris Stingl
Markus Rottach
Monika Fischer
Bernd Fischer
Regina Köck
Uwe Klapproth
Monika Fischer
Regina Köck
Monika Fischer
Max Altmann
Sabine Barnert
Sabine Barnert
Max Altmann
Thomas Wenhart
Stefan Fleischmann
Franz Altmann
Thomas Wenhart

2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021





Patrik Kosche
Thomas Waldmann
Rainer Riederer
Jacqueline Schwarz
Maxi Stolz
Pascale Zeiler
Nick Sommer
Verena Maierhöfer
Franziska Schwarz
Michael Stingl
Franziska Schwarz
Florian Wendler
Tobias Just
Michael Stingl








III. Aus der Chronik der „Waldschützen Gernlinden“

Der älteste Verein von Gernlinden, einem kleinen Ortsteil im Osten von Maisach, ist der Schützenverein,
er wurde am 20. November 1912 gegründet.

Gründungsort war das Jagdschlösschen in Gernlinden. In seiner näheren Umgebung befanden sich nur das Schurz–Haus an der Brucker Straße, sowie die beiden Güter Felden und Gernlinden.

Der Name Waldschützen – Verein Gernlinden/Obb. entstand vermutlich, weil das Gasthaus damals noch mitten im Wald stand. Aus dieser Zeit besitzt der Verein noch eine alte Schützenscheibe von 1912 die auch auf der Vorderseite zur Festschrift anläßlich des 100. Jubiläums 2012 abgebildet war.

Als Gründungsmitglieder sind folgende Namen bekannt: Greil, Mertens, Morgenstern, Miller, Rasch, Resch, Spies und Weindl.
Es wurde beschlossen, als Aufnahmegebühr 1.-RM zu erheben und für eine Serie 10 Reichspfennige zu kassieren.
Das Startkapital betrug 13,90 RM.

Schießtag war jeder Samstag. Die Anmeldung des Vereins ist belegt durch folgenden Eintrag ins Kassenbuch: „Kontrolle des Schießbetriebes durch den Bezirksbaumeister, Kosten 8,60 RM“ und „Anmeldung von Schützen beim Oberbayrischen Zimmerstutzen Verband, Kosten 16.-RM“.

Waldschlösschen 1912 Waldschlösschen 1910

Bild vom „Gräflich Törring´schen Oekonomiegut von 1910, oben/links Waldschlössl, neben dem Bahngleis in der Mitte das Gärtnerhaus Kettner und rechts das Gut.

Nach dem Ende des I. Weltkireges führte der Verein einen Dornröschenschlaf. Erst 1929, also rund 10 Jahre später erweckte Herr Schanderl vom „Gut Felden“ ihn wieder und viele der neuen Bürger von Gernlinden wurden aufgenommen.
Erstmals erscheinen die Namen Brunninger, Ehrhard, Nothelfer, Rappenglitz und Vötter in den Vereinsaufzeichnungen.

Das herausragende Ereignis war damals der Beschluss, eine Königskette anzuschaffen. Aus dem Kassenbuch geht hervor, dass das Vorhaben unter Einbeziehung des Mittelteils einer schon älteren Kette bereits am 30. März 1930 verwirklicht wurde. Als erster Schützenkönig wird Josef Sinstein jun. genannt. Die Namen, die sich darauf finden, sind eng mit Gernlinden verbunden wie Schuster, Hoffmann, Hörmann, Hirschler, Pitschi, Rappenglitz, Müller, Baurschmid, Mayr, Stiefenhofer usw. um nur einige zu nennen.

Mit den Schießperioden 1937/38 enden die Eintragungen in das Protokollbuch.

Gedenken an die Weltkriegsopfer

Totenehrung 1955

Der 2.Weltkrieg und die Nachkriegszeit unterbrachen das Vereinsleben. Die Alliierten brachten jede Art des Schießsports mit Militarismus in Verbindung und untersagten alles, was mit Schießen in Zusammenhang gebracht werden konnte.

Nach der Aufhebung des Waffenverbotes durch die Militärregierung begann dann wieder das Vereinsleben. Josef Rappenglitz rief alle zusammen und am 18.3.1951 fand die erste Mitgliederversammlung statt. Zum 1. Schützenmeister wurde Josef Rappenglitz, Josef Baurschmid, zum 2. Schützenmeister, Franz Zach wurde Kassier, Paul Rose Schriftführer und Arthur Erhard wurde zum Schießwart gewählt. Anschaffungen standen im Vordergrund. Besonders groß war die Freude, als die Gattin des verstorbenen Mitgliedes Hoffmann, die Schützenkette, die sie über die Kriegswirren versteckt hatte, dem damaligen Schützenmeister Josef Rappenglitz übergab.
Nun trug man sich mit dem Gedanken, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Dank der Sparsamkeit des Vereins und der Großzügigkeit der Gernlindner Bürger konnte dann im Juni 1955 die neue Fahne geweiht werden.

Am Abend des 16. Juni 1955 begann es mit dem vielbesuchten Heimatabend , dort wurde mit Josef Rappenglitz der erste Ehrenschützenmeister des Vereins vorgestellt.
Gegen 23.00 Uhr zogen die Waldschützen mit den Kameraden vom Patenverein der „Schützengesellschaft Bavaria Maisach“ und der Kapelle in einem Fackelzug durch Gernlinden.

Am Sonntag den 17.Juni 1955 weihte Benefiziat Benker beim Festgottesdienst im Schulhof die neue Fahne. Fahnenmutter war Frau Burgstaller und Ingrid Nagl war die Fahnenbraut. Hildegard Saxinger, Erna Felber, Leni Winterholler, Zenta Schnipp, Kathi Irger, Thea Schenkl, Afra Gerum und Ida Köck überreichten die Erinnerungsbänder.
Die Knappenkapelle Penzberg umrahmte den ganzen Tag musikalisch.
Am großen Festzug beteiligten sich 38 Vereine, an der Spitze unser Patenverein „Bavaria Maisach“.
Es war ein großes Ereignis, war es doch das erste große Fest nach dem Krieg und fast jeder Gernlindner Bürger hat sich daran beteiligt.
Aufregung gab es, als die Olchinger „Tell-Schützen“ die neue Fahne entführt hatten. Erst nach der Lösegeld – Zahlung, in Form von 30 Litern Bier, brachten sie die Fahne mit großem Hallo und in Musikbegleitung wieder zurück.

Am 30. April 1956 hat der Schützenverein den 1. Maibaum in Gernlinden mit einer Höhe von 28m. aufgestellt. Anschließend war großer Maitanz in der Bahnhofswirtschaft.

Fahnenweihe 1955

Hildegard Saxinger, Erna Felber, Leni Winterholler, Zenta Schnipp, Kathi Irger, Thea Schenkl, Afra Gerum und Ida Köck am 17. Juli 1955

Cafe Philip

Cafe Philip 1956

Ab November 1956 war das Vereinsheim im "Cafe Philip" in der Brucker Straße angesiedelt. Leider wurde uns dort wegen Eigenbedarf gekündigt.

Anschließend kamen schwere Jahre für die Waldschützen. Das Vereinslokal wurde insgesamt acht mal gewechselt. Jedes mal musste das Vereineigentum eingelagert bzw. umgebaut werden. Zwangsläufig fiel in diese Periode auch der oftmalige Wechsel des Schützenmeisteramtes. Dann fuhren die Schützen zwei Jahre lang nach Maisach. Beim Völk, am Bahnhof, war das Maisacher Schützenheim, in dem wir als Gäste schießen durften.

Im Gut Gernlinden beim Poxleitner, in der ehemaligen Remise im 1. Stock war dann das neue Schützenheim. Christa und Ludwig Freitag waren die Wirte und das Vereinsleben blühte wieder auf. Viele lustige Stunden bis weit nach Mitternacht wurden dort verbracht.

1965 wurde in Gernlinden das Gauschießen des Schützengaues durchgeführt. 400 Schützen garantierten den sportlichen und finanziellen Erfolg. Vorher musste ein Stallgebäude im Gut von zentnerweise Unrat und Mist befreit werden. Der Geruch war unerträglich. Erst nachdem die Feuerwehr mehrmals mit allen vorhandenen Schläuchen die Wände und den Boden rausspritzte, konnten die benötigen Stände eingebaut werden.

1966 kam der Umzug zur „Klause“ (heutige Pizzeria Salerno) wo wir bis 1972 beheimatet waren. Der Vertrag wurde wegen zu hoher Pachtvorstellungen nicht mehr erneuert.

1967 übernahm Georg Pitschi zusammen mit Martin Lindermeyer die Vereinsführung, formierte den Verein neu und leitete über 15 Jahre das Vereinsgeschehen. In seiner Amtszeit hat sich sehr viel getan!

Der Verein wurde 1972 wieder heimatlos. Bei der Gauversammlung in Mammendorf erzählte Georg Pitschi dem Schützenmeister von Waidmannsheil Neuesting, Siegfried Glas, von seinem Dilemma. Dieser schlug ihm vor, doch bei ihnen im „Amperbad Neuesting“ zu schießen. 6 ½ Jahre waren wir dort zu Gast. Das Vereinsleben litt sehr darunter, vor allem die Jugend blieb aus, was sich heute noch bemerkbar macht. Endlich konnte wieder in die Bahnhofswirtschaft bei der Lotte eingezogen werden. Es mussten zwar jedes Mal die Stände usw. aufgebaut werden, aber das Vereinleben kam wieder in Schwung und man erzählt sich gern wie die Lotte die Handwürscht zu vorgerückter Stunde aus der Schürzentasche zog .... usw.

Leider wurde uns dann wegen Abriss abermals gekündigt. Die schöne alte Wirtschaft das „Schlößl“ fiel dem Bagger zum Opfer. Viele Gernlindner waren sehr schadenfroh, als der Bagger in die Baugrube stürzte.

Es wurde erneut alles eingelagert und für 1 ½ Jahre waren wir wieder bei „Bavaria Maisach“ zu Gast. 1980 wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass wir eine feste Bleibe bekommen sollen. Im Tiefgeschoss unter dem Bürgerzentrum wurden die Räume für das Schützenheim geplant.

Waldschlössel 1972

Waldschlössel 1972

Baustelle 1981

Baustelle 1981

Ab 1981 werkelten die Schützen jede freie Minute um das Heim so schnell wie möglich fertig zu bekommen. Wir übernahmen den Rohbau, es wurden Böden verlegt, Decken eingezogen, verputzt und gestrichen, Tische und Bänke geschreinert, Lampen und Gardinen genäht, Alle halfen mit.

1982 war es dann endlich soweit, das Schützenheim wurde eingeweiht. 10 Schießstände für Luftgewehr und Luftpistole stehen zur Verfügung, sie können auch für Zimmerstutzen umgebaut werden.

Beim Standeröffnungs – Schiessen am 17.04.1982 wurden unsere Helfer in der Not, Hans Arzberger von Bavaria Maisach und Sigfrid Glas von "Waidmannsheil Neu – Esting" gebührend gefeiert.

Seitdem treffen sich die Schützen jeden Dienstag ab 18.00 Uhr zum Training und am Freitag ab 18.30 Uhr zum Vereinsabend.Danach waren Herbert Menzel für 6 Jahre und Wulf Bürgermeister für 3 Jahre als erste Schützenmeister tätig.

In der Amtszeit von Herbert Menzel wurde das 75-jährige Vereinsjubiläum groß gefeiert. Zu diesem Anlass wurde vom 21. bis 31.05.1987 das 75 jährige Jubiläumsschießen ausgetragen, das mit dem Josef Rappenglitz – Gedächtnisschießen verbunden war. Von den 24 eingeladenen Vereinen traten 408 Luftgewehrschützen, darunter 60 Jugendliche an die Schießstände, welches mit der Preisverteilung am 05.06.1987 beendet wurde. Ein weiterer Höhepunkt war das schon traditionelle Stadlfest im Poxleitner-Stadl.

Zur Abrundung des Jubiläums fand am 24.10.1987 ein großer Festabend statt. Nach einer hl. Messe zogen die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen unter den Klängen des Fanfarenzuges und der Blaskapelle Olching in einem Fackelzug durch die nächtlichen Straßen Gernlindens zum Bürgerzentrum. Mit 400 Gästen wurde es unter der Schirmherrschaft des Ortsbürgermeisters Josef Poxleitner ein gelungener Abend. Der Schützenmeister Herbert Menzel berichtete über die Erfolge des Vereins und ehrte verdiente Mitglieder.

Gaby Rappenglitz

Gaby Rappenglitz 1992

Seit 1992 hieß nun die 1.Schützenmeisterin bei den Waldschützen Gabriele Rappenglitz. Bereits im Herbst wurde das 80jährige Gründungsfest des Vereins gefeiert.

Vom 08. bis 14.11.1992 fand das Gemeinde-Wanderpokal-Schießen, verbunden mit einer Jubiläumsscheibe in unserer Schießanlage statt. Am 21. November war der Jubiläumsabend in Verbindung mit der Preisverteilung. Nach dem Gottesdienst zogen wir ins Bürgerzentrum wo Schirmherr Günter Riederer, Bürgermeister Gerhard Landgraf und unsere Schützenmeisterin Gaby Rappenglitz mit kurzen Reden die zahlreichen Gäste begrüßten. Nach den Ehrungen und der Preisverteilung spielte die Blaskapelle Olching zum Tanz auf. Zu diesem Anlass wurde die erste Vereinschronik von Karl Wenisch geschrieben.

Seit Bestehen des Gernlindner Faschingszuges haben sich die Schützen meist sehr erfolgreich beteiligt. Ein großer Auftritt war die „Vorstadthochzeit Anno 1900“ mit welcher wir wieder einmal den 1. Platz belegten.

Im August 1994 wurden die Schießstände mit der vorschriftsmäßigen Beleuchtung und einem neuen Prallschutz ausgestattet. Jung und Alt arbeiteten Hand in Hand tatkräftig zusammen.

2001 nach der Wahl befragte Gaby Rappenglitz die Mitglieder, wie das 90jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden soll. Sie teilte mit, dass die alte Fahne sehr brüchig ist und es fraglich ist ob sie bis 2012 hält und die Reparatur fast so teuer wie eine neue Fahne ist. Herr Kowal meldete sich und meinte, dass die Mitglieder jetzt schon für eine neue Fahne wären, weil sie evtl. das Jahr 2012 nicht mehr erleben. Sie würden aber gerne bei der Fahnenweihe dabei sein und sich dafür auch spendabel zeigen.

Es wurde abgestimmt und die große Mehrheit war für eine neue Fahne und einem großes Fest zum 90jährigen Jubiläum.

Die Zeit war knapp und nun arbeitete die Vorstandschaft mit Hochdruck an den Vorbereitungen für das Fest. Als Patenverein wünschten wir uns wieder die Schützengesellschaft Bavaria Maisach.

Im November 2001 zogen 40 Waldschützen mit der Maisacher Blaskapelle in das neu erbaute Maisacher Vereinsheim ein. Als alle von den Maisachern gestellten Aufgaben bewältigt waren, erklärte sich Herr Arzberger bereit, die Patenschaft zu übernehmen. Danach wurde das Gastgeschenk überreicht und die mitgebrachte Brotzeit und das Bier gemeinsam vertilgt.

Fahnenweihe in Verbindung mit dem 90 jährigen Gründungsfest vom 28.6. bis 30.6.2002.

An der Sportstraße Gernlinden wurde das Festzelt bei brütender Hitze und viel Scheiß aufgestellt. Am Freitag den 28.6. war der Partyabend mit der Showband Manjana.

Am Samstag war der zünftige Festabend mit der Knödl-Gruam-Bänd. Nach den Ansprachen des Schirmherrn Gerhard Landgraf und der Schützenmeisterin Gaby Rappenglitz wurden Georg Pitschi und Herbert Menzel zu Ehrenschützenmeistern ernannt. Ehrenmitglieder wurden Christa Felber, Artur Erhard, Richard Kowal und Max Rappenglitz.

Sonntag begann bei strahlendem Sonnenschein um 6.00 Uhr die Blaskapelle Maisach mit dem Weckruf. Zuerst spielte die Kapelle beim Schirmherrn Gerhard Landgraf, dann bei der Fahnenbraut Birgit Menzel, bei der Schützenmeisterin Gaby Rappenglitz und zuletzt bei der Fahnenmutter Christa Freitag, wo es für alle Weißwürste gab.

Festzeltaufbau

Festzeltaufbau 2002

Festumzug

Festumzug 2002

Zum Empfang der Vereine stellten sich die Waldschützen mit dem neuen Schützengewand vor dem Festzelt auf. Der Festgottesdienst mit Weihe der neuen Fahne begann um 10.00 Uhr auf dem Gelände des TSV Gernlinden.

Leider wurde die Durchführung unseres Festes durch die Fußball-Weltmeisterschaft leicht abgeändert. Spontanität war gefragt! Das Spiel wurde per Beamer im Zelt übertragen, und der Festumzug durch Gernlinden begann erst eine halbe Stunde nach Abpfiff. Deutschland hat verloren.

Am Festumzug durch Gernlinden nahmen 53 Vereine teil. Der Festumzug wurde durch 6 Musikkapellen musikalisch begleitet. Die Ehrengäste wurden mit Pferdekutschen gefahren. In der ersten Kutsche waren dies neben dem Schirmherrn unsere Fahnenmutter Christa Freitag und die Fahnenbraut Birgit Menzel.

Das Fest wurde mit einem Country-Abend mit der Band - Nashville-Train abgeschlossen.

2007 wurde in der Vorstandschaft die Überlegung angestellt, die in die Jahre gekommene Schießanlage zu modernisieren und auf die neueste, elektronische Technik umzustellen. Angebote wurden eingeholt und die unterschiedlichen Systeme miteinander verglichen. Ein Plan wurde geschmiedet und man hat sich für die Anlage von Meyton entschieden. Sportlich orientiert, Zukunftsweisend und solide sollte sie sein.

Zur Jahreshauptversammlung 2008 stellte Gaby Rappenglitz das Projekt vor. Eine heftige Diskussion war die Folge, jedoch konnte man die Mitglieder davon überzeugen und die Aufgaben für die Verwirklichung dieses Vorhabens wurden erteilt. Fast 3 Monaten konstruierten und zeichneten Marcus und Horst Gnida bis alles so war, wie man es sich vorgestellt hat. Ein Kostenplan wurde erstellt und die Finanzierung streng kalkuliert. Dafür hat der Verein auch einiges an Geld zurückgelegt, die Gemeinde hat das Vorhaben bezuschusst, und der Rest wurde durch ein günstiges Darlehen finanziert.

Umbau 2008

Umbau 2008

Im Mai 2008 begann der Umbau der Schießanlage. Die Zeit drängte , denn im Herbst 2008, waren wir mit der Ausrichtung des Gemeinde-Wanderpokalschießen dran. Ohne das Zupacken der vielen fleißigen Hände der Vereinsmitglieder wäre es nicht möglich gewesen das zu schaffen.
In fast 2000 Arbeitsstunden erstellten die Vereinsmitglieder die neue elektronische Schießanlage. Es war, zu diesem Zeitpunkt die modernste im Gau.

Unser „Vereinsschreiner Peter Hilpert“ war für Sämtliche maßgeschneiderten Holzarbeiten am Umbau zuständig.

Am 05. und 06. Mai 2012 begingen die Waldschützen ihr 100jähriges Gründungsfest

Im Saal des Bürgerzentrum Gernlinden, wurde dies am Freitag den 5.Mai 2012 gebührend gefeiert. Neben den Schützenvereinen aus der Gesamtgemeinde Maisach und den Schützen von Waidmannsheil Esting waren auch die Vereine aus Gernlinden unsere Gäste.
Die Blaskapelle Maisach hat uns den Festgottesdienst und den Festabend musikalisch gestaltet.

Umbau

Umbau 2008

Neuer Schießstand

Schießanlage 2008


Impressum:


Waldschützen Gernlinden e.V.
von-Eichendorff-Str. 3
82216 Maisach-Gernlinden

Telefon: +49 (8142) 488185
E-Mail: info[ at] waldschuetzen-gernlinden.com
Vertreten durch: Horst Gnida - Erster Schützenmeister

Registereintrag:
Eingetragen im Vereinsregister.
Registergericht: Amtsgericht München
Registernummer: VR 40178